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Forex Broker Trading Vergleich

Auf weiteren Seiten finden Sie unsere FOREX-Broker-Empfehlungen f√ľr Anf√§nger und Profis, eine Erkl√§rung, wie der Devisenhandel funktioniert, und einen Artikel, der ausf√ľhrt, warum Sie einen FX-Broker und keinen anderen w√§hlen sollten.

Beschreibungen zu den einzelnen Spalten erhalten Sie beim "√úberfahren" der Spalten√ľberschriften mit dem Mauszeiger. Die Tabelle k√∂nnen Sie durch klicken auf die Spaltennamen neu sortieren. Alle hier aufgef√ľhrten FOREX-Broker bieten neben dem kostenlosen Live-Konto auch ein kostenloses und unverbindliches Demo-Konto mit mehr oder weniger langer Laufzeit an. So k√∂nnen Sie in aller Ruhe und ohne Risiko selbst ausprobieren, bei welchem Broker Ihnen der Handel besser gef√§llt.

Warum einen FOREX Broker?

Das werden sich vielleicht manche der Leser hier fragen. "Warum?" und "Die kenne ich doch gar nicht!". Wenn Sie den Fernseher einschalten oder das Web-Portal eines gro√üen Nachrichtenmagazins √∂ffnen, dann sehen Sie vielleicht Werbung f√ľr die Ing DiBa, 1822 direkt, Targo Bank, comdirect, Cortal Consors oder der DAB Bank - um nur einige zu nennen. Diese Geldinstitute schalten wesentlich mehr Werbung als die hier aufgef√ľhrten hochspezialisierten Broker.

Das erweckt vielleicht beim einen oder anderen mehr Vertrauen, dort ein Konto zu er√∂ffnen - immerhin bieten die meisten auch ein in manchen F√§llen sogar kostenloses Depot-Konto an. In diesem Zusammenhang liest man oft davon, dass die Order-Geb√ľhren "nur" 9,90 ‚ā¨ o. √§. betragen. Wieso also nicht dort ein Konto er√∂ffnen?

Nun, um diese Frage salopp zu beantworten: Weil Sie bei den meisten der genannten Banken keinen Zugang zum Derivat- bzw. Devisenmarkt bekommen und somit auch nicht √ľber z. B. den MetaTrader professionell handeln k√∂nnen. Was Sie bekommen, ist ein Depot-Konto, bei dem Sie b√∂rsengehandelte Wertpapiere (also Aktien, vielleicht auch Futures, Zertifikate, Hebelzertifikate, Knock-Outs etc.) kaufen und verkaufen k√∂nnen bzw. in den meisten F√§llen einen entsprechenden Order aufgeben k√∂nnen, und der Broker sieht dann zu, dass dieser entsprechend ausgef√ľhrt wird. Die im FOREX-Bereich in manchen Kreisen √ľbliche Technik des Scalpings (also dem schnellen Er√∂ffnen und Schlie√üen von Positionen) k√∂nnen Sie damit schonmal vergessen, da diese Technik ein geh√∂riges Ma√ü an Pr√§zision und Schnelligkeit voraussetzt, das Ihnen diese Broker in den meisten F√§llen so nicht bieten k√∂nnen. Ebenfalls k√∂nnen Sie das Expert Advisor gest√ľtzte Handeln vergessen: kein Metatrader = kein Expert Advisor.

Aber gehen wir mal davon aus, dass Sie ganz einfach kein Anh√§nger des Scalpings, sondern vielleicht in einem Swing ein paar Tage auf einen steigenden EUR/USD-Kurs spekulieren m√∂chten. Sie k√∂nnen hierzu ebenso Knock-Out-Zertifikate, Turbo-Optionen oder √§hnliches kaufen. Dann sto√üen Sie aber schon wieder auf ein Problem: Mit Ihren Anforderungen (W√§hrungspaar, Hebel, Einstiegskurs, Stop-Loss- bzw. Know-Out-Kurs) wird die Luft ganz schnell ganz d√ľnn. Wenn Sie eine Handvoll Emittenten finden, aus deren Zertifikaten Sie w√§hlen k√∂nnen, dann ist das schonmal sehr viel! In den meisten F√§llen sieht die Auswahl d√ľrftiger aus. Sie k√∂nnen nun zwischen den Papieren w√§hlen, die am ehesten mit den von Ihnen bestimmten Daten zum Er√∂ffnen des Trades √ľbereinstimmen. Sie w√§hlen also den bestm√∂glichen schlechten Kompromiss. Wenn Sie nun das Zertifikat kaufen, dann bezahlen Sie einen Spread (Kursaufschlag), der nicht zu knapp ist - denn der Emittent des Wertpapiers will ja auch von etwas leben.

Wenn Sie nun den Order abgesetzt haben, berechnet Ihnen Ihre Bank wiederum knappe 10 ‚ā¨ Order-Geb√ľhren daf√ľr, das Sie am Ende einen Order auf ein Papier abgesetzt haben, das in Anbetracht des Kaufkurses, Spreads und Stop-Loss-Kurses eher einen schlechten Kompromiss darstellt. Im Vergleich zu diesen Order-Geb√ľhren h√§tten Sie bei einem FX Broker, der Ihnen satte 3 PIPs pro Standard-Lot im EUR/USD abkn√∂pft, rund 33 Micro-Lots handeln k√∂nnen. Diese Position h√§tten Sie obendrein auch noch mit chirurgischer Pr√§zision auf dem Markt platzieren k√∂nnen und ebenso wieder schlie√üen k√∂nnen. Was uns zum n√§chsten Problem bringt:

Bei vielen Banken, die ein Depot-Konto anbieten, gibt es nur einen Draht zu einer deutschen B√∂rse. Selbst wenn Sie mit Ihrem Depot einen direkten Draht zum Emittenten (also Deutsche Bank, Citi Bank, UBS AG, BNP Paribas etc.) bekommen und somit auch au√üerb√∂rslich handeln k√∂nnen, f√§llt bei den meisten Emittenten um 20.00 oder 21.00 Uhr der Hammer und der Computer, der Ihren Order entgegennimmt und erf√ľllt, wird quasi abgeschaltet. Wenn also in den sp√§ten Abendstunden oder der beginnenden Nacht bedeutende Wirtschaftsmeldungen herauskommen, haben Sie keine Chance mehr, Ihre Position zu schlie√üen.

Wenn Sie sich bis zu Ihrer wohlverdienten Rente mit Aktien von Siemens, Bayer, BASF oder √§hnlichen Blue Chips eindecken m√∂chten, dann halten wir ein Depot-Konto bei einer der bekannten Banken (s. o. - es gibt nat√ľrlich dar√ľber hinaus ebenfalls noch gute Anbieter) f√ľr eine sinnvolle Sache. Sollten Sie aber mit Devisenkursen, Rohstoffen oder CFDs auf andere volatile Werte spekulieren wollen, dann sollten Sie unserer Meinung nach besser gleich eine professionelle Plattform w√§hlen, bei der Sie keinen Zugang zur Frankfurter B√∂rse, sondern zum FOREX Markt bekommen!