Spekulation und Investition

Als Privatkunde am Devisenmarkt sollten Sie den entscheidenden Unterschied zwischen Spekulation und Investition kennen. Devisenhandel ist von Natur aus ein spekulatives Geschäft. Der Devisenmarkt ist einer der volatilsten Märkte überhaupt und der Margenhandel das instabilste Segment des Devisenmarktes.

Daytrading kann ein sehr profitables Geschäft sein, und wer viel riskiert kann quasi über Nacht enorme Gewinne realisieren. In jedem Fall ist Daytrading eine stressige Angelegenheit und nicht für jedermann geeignet. Daytrading ist überwiegend spekulativer Handel, und Daytrader arbeiten in der Regel ausschließlich in diesem Segment. Die meisten Teilnehmer am Devisenmarkt sind jedoch nicht die professionellen Daytrader.

Größtenteils sind am Markt professionelle Devisenhändler vertreten, die sich auf bestimmte Marktsegmente spezialisieren. Diese betreiben kein professionelles Daytrading, gehen aber von Zeit zu Zeit Positionen ein. Auch dieses Vorgehen ist spekulativer Natur und nicht mit Investitionen zu verwechseln.

Der Devisenhandel ist also mehr für spekulative Zwecke und zur Kurssicherung (z.B. durch Forward-Kontrakte) geeignet, als für langfristige Investitionen. Langfristige Investitionen am Devisenmarkt sind auch möglich, jedoch nur sinnvoll bei beträchtlichen Eigenmitteln und geringem Leverage-Effekt.